Nachrichten zum Thema Allgemein
AllgemeinSPD-Ortsverein Leutershausen wurde 40 Jahre alt
Anlässlich des 40. Geburtstages des SPD-Ortsvereins Leutershausen dankte SPD-Präsidiumsmitglied Christa Naaß all jenen, die die Initiative vor 40 Jahren ergriffen und diese vier Jahrzehnte in der 151jährigen Geschichte der SPD mit gestaltet und für die Ideen der SPD gekämpft haben.
Sie erinnerte daran, dass im Gründungsjahr 1974 die Ära Brandts zu Ende ging und Helmut Schmidt Bundeskanzler wurde.
„Euer 40. Geburtstag fällt in ein geschichtsträchtiges Jahr 2014“, so Christa Naaß, „wenn wir an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren denken oder an den 1. September 1939, als Deutschland Polen überfallen und damit den 2. Weltkrieg ausgelöst hat. Die Folge waren Naziterror, 6 Jahre Krieg, Verbot der SPD, der Gewerkschaften, Konzentrationslager, Auslöschen des europäischen Judentums, Tod, Vernichtung, Vertreibung von Millionen von Menschen.
Es bedeutete aber auch eine mehr als 40jährige Spaltung Europas und tief greifende Verletzungen im Bewusstsein der Völker.“
Die Vizepräsidentin des mittelfränkischen Bezirkstages erinnerte aber auch an die jüngere Geschichte, als vor 25 Jahren der Eiserne Vorhang fiel.
„Und dies“, so die SPD-Politikerin, „wäre nicht möglich gewesen, ohne die Aussöhnungspolitik von Willy Brandt, durch die erst eine Annährung mit dem Osten möglich wurde. Und ohne diese Politik wäre auch die Partnerschaft des Bezirks Mittelfranken mit der Woiwodschaft Pommern nicht möglich, die im nächsten Jahr ihr 15jähriges Bestehen begehen wird.
Der Bezirk Mittelfranken pflegt aber nicht nur Kontakte nach Pommern, sondern auch nach Frankreich in den Limousin.“
Christa Naaß verweist darauf, dass diese triregionale Partnerschaft über 4,5 Millionen Menschen in Regionen vereint, die sich während und nach dem 2. Weltkrieg als Feinde, als Gegner gegenüberstanden und jetzt Freunde sind.
„In diesen Tagen und Monaten wird uns aber auch vor Augen geführt: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit und Europa ist keine Selbstverständlichkeit“, führt die SPD-Politikerin weiter aus. „Von daher ist es wichtig, dass uns aus all diesen Erinnerungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit, Kraft für die Problemstellungen der Gegenwart und der Zukunft erwächst und wir dabei unsere sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht aus den Augen verlieren. Im 151. Jahr des Bestehens der SPD muss festgestellt werden: SPD ist wichtig – die Ziele der SPD sind nach wie vor aktuell – und deshalb braucht es die SPD – auch hier in Leutershausen“.
Abschließend gab sie den Genossinnen und Genossen ein Zitat von Willy Brandt auf den Weg:
„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“.
Veröffentlicht am 02.10.2014
AllgemeinRiesengebirgs-Trachtengruppe München auf Oktoberfest vertreten
Die Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates Christa Naaß freute sich über das Treffen mit Hans-Ullrich Moll, dem 1. Vorstand der Riesengebirgs-Trachtengruppe München auf dem Oktoberfest in München. Zusammen mit dem vertriebenenpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib hatte Christa Naaß erst vor wenigen Wochen die Gruppe auf dem 7. Vertriebenenempfang der Landtagsfraktion im Maximilaneum ausgezeichnet.
Veröffentlicht am 02.10.2014
AllgemeinChrista Naaß mit Sudetendeutschem Rat in Berlin
Unter Leitung der Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates und Haundorfer SPD-Politikerin Christa Naaß tagte das Präsidium des Sudetendeutschen Rates erstmals in der Bundeshauptstadt Berlin. Einer der Hauptpunkte war die Vorbereitung der „Marienbader Gespräche“ vom 10. – 12. Oktober, die erstmals von Christa Naaß geleitet werden. Unter dem Titel „Die gemeinsame Geschichte – trennt oder verbindet sie?“, hat die SPD-Politikerin interessante Gesprächspartner zu Gast wie z.B. den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, MdB und den Vizewissenschaftsminister Arnošt Marks. Der Autor Ralf Pasch wird sein Buch „Die Erben der Vertreibung“ mit verschiedenen Interviewpartnern vorstellen, der Journalist Tomáš Lindner wird Bilanz ziehen über „25 Jahre samtene Revolution“ und Jakub Štědroň, der Direktor des Prager Hauses nationaler Minderheiten wird neben weiteren Referenten das Thema beleuchten.
In Berlin führten die Vertreter der Sudetendeutschen außerdem wichtige Informationsgespräche im Auswärtigen Amt. Das Präsidium des Sudetendeutschen Rates, der aus je 15 Repräsentanten der Sudetendeutschen Landsmannschaft sowie der im Bundestag vertretenen Fraktionen besteht, vereinbarte, in Zukunft häufiger mit den politisch Verantwortlichen in Berlin zusammenzutreffen.
Das Foto entstand im Foyer des Außenministeriums und zeigt von links nach rechts Albrecht Schläger, MdL a.D. und Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, Generalsekretärin Christa Naaß,MdL a.D. und Stellvertreterin des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten, Volksgruppensprecher Bernd Posselt, MdEP a.D., Reinfried Vogler, Vorsitzender des Finanzausschusses sowie Steffen Hörtler, Landesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft.
Veröffentlicht am 23.09.2014
AllgemeinDer Gredinger Trachtenmarkt - Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit
Christa Naaß nutzte den diesjährigen Gredinger Trachtenmarkt um sich Stoffe zur Ergänzung ihrer altmühlfränkischen Tracht zu besorgen und um neue Ideen zu erhalten. Die Veranstalter - die Stadt Greding, dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und der Bezirk Mittelfranken - konnten zufrieden sein. Rund 12000 Trachtenfans besuchten bei herrlichem Spätsommerwetter die Traditionsveranstaltung. Die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Bezirksrat Robert Gattenlöhner wurden von Bezirkstagspräsident Bartsch mit launigen Worten begrüßt.
Veröffentlicht am 15.09.2014
AllgemeinDie Gunzenhausener Kirchweih ist eröffnet
613 Jahre Kirchweih in Gunzenhausen. Das konnte am vergangenen Samstag bei der Kirchweiheröffnung gefeiert werden. Eine lange Tradition, die es gilt zu bewahren und fortzuführen. Und es ist auch Tradition, dass Christa Naaß an der traditionellen Eröffnung mit Einzug des Gambrinus teilnahm, diesmal als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten.
Veröffentlicht am 15.09.2014
AllgemeinChrista Naaß auf der Kontakta 2014 in Ansbach
Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der Eröffnung der Kontakta Ansbach teil, eine der größten Regionalmessen in Bayern. 5 Tage lang wurden auf der Hofwiese Informationen, Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Bauen, Wohnen, Energiesparen,Gesundheit und mehr geboten.
Neben dem Bezirk Mittelfranken mit seinen vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur, Natur und Umwelt präsentierten sich auch die Bezirkskliniken.
Für die SPD-Bezirkstagsfraktion war es selbstverständlich, im Vorfeld einer Fraktionssitzung auch die beiden Stände des Bezirks und der Bezirkskliniken zu besuchen. Am Eröffnungstag war z.B. von einem Fachmann der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf alles über Honig zu erfahren - vom Leben in einem Bienenstock bis dahin, wie das Naturprodukt von der Wabe ins Glas kommt.
Veröffentlicht am 14.09.2014
AllgemeinBegeistert vom Freilandmuseum Wdzydze in der Kaschubei
Im Rahmen der mittelfränkischen-polinischen Partnerschaft besuchten Bezirkstagspräsident Bartsch und seine Stellvertreterin Christa Naaß Ende August das Freilichtmuseum „Kaschubischer Ethnografischer Park in Wdzydze Kiszewskie, Wojewodschaft Pomorskie. Die Anfänge des Museums reichen bis ins Jahr 1906. Die Gründer dieses 1. Freilichtmuseums auf polnischem Boden waren die Eheleute Teodora und Isydor Gulkowski.
Das heute über 100 Jahre alte Museum befindet sich auf einer Fläche von 22 ha an dem Golunsee und ist gestaltet wie unser Freilandmuseum in Bad Windsheim. Objekte der Regionalarchitektur wie Bauernhäuser, Gutsherrenhäuser, eine Dorfschule, eine Schmiede, Windmühlen, zwei Kirchen, Ställe und Scheunen sowie Handwerksstätten zeugen von dem Reichtum und Vielfältigkeit der Dorfarchitektur aus der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und vermitteln die kaschubische Lebensweise.
Das Faszinierende an dem Freilandmuseum ist die malerische Lage und dass es „lebt“. So werden jeden Sonntag und an den Feiertagen Messen abgehalten, es finden Hochzeiten und andere kirchliche Feierlichkeiten statt. Das Museum organisiert auch Handwerks- und Volkskunstvorführungen, Konzerte, Folkloreveranstaltungen, und das Wirtshaus „Wygoda“ (Bequemlichkeit) auf dem Museumsgelände bietet den Besuchern typische pommersche Küche an.
Veröffentlicht am 07.09.2014
AllgemeinGemeinsames Gedenken und Erinnern in Danzig
Mit dem Überfall auf Polen begann am 01. September 1939 der Zweite Weltkrieg. „Sechs Millionen Menschen kostete dieser Krieg das Leben. Am längsten litt Polen unter der brutalen Besatzungspolitik der Nazis“, erinnerte Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß, die zusammen mit Bezirkstagspräsident Bartsch auf Einladung von Marschall Mieczyslaw Struk an den Gedenkfeierlichkeiten in Danzig teilnahm.
Danzig, die Hauptstadt der Partnerregion des Bezirks Mittelfranken, war Schauplatz von zwei geschichtsträchtigen Ereignissen, an die am vergangenen Wochenende erinnert wurde.
Am Sonntag fanden Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des Europäischen Zentrums der Solidarität zusammen mit dem Präsidenten der Republik Polen Bronislaw Komorowski, der polnischen Kultusministerin Omilanowska und dem ehemaligen Gewerkschaftsführer und Präsidenten Lech Walesa statt. Diese begannen mit einer Blumenlegung vor dem Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter von 1970 und dem Pflanzen einer „Freiheits-Eiche“ auf dem Gelände des ECS. „Das Europäische Zentrum der Solidarität befindet sich an einem für die polnische und europäische Gesichte bedeutsamen Ort, auf dem Gelände der Danziger Werft , wo die Solidarnoc-Bewegung ihren Ursprung hatte“, so Christa Naaß.
Faszinierend das Gebäude, das mit seinen rostfarbigen Innen- und Außenwänden einem Schiffsrumpf, der aus dem Boden ragt, gleicht, bedrückend aber gleichzeitig die Ausstellung, mit der die Geschichte der Entstehung der Solidarnosc nacherzählt wird und viele Exponate aus dieser Zeit gezeigt werden, wie z.B. die von Gewehrkugeln durchlöcherten Türen des Werftspitals, die von Gewehrkugeln durchlöcherte Lederjacke von Ludwik Piernicki, einem der Opfer des Danziger Arbeiteraufstandes vom Dezember 1970, Offsetmatritzen der legendären „Streik-Informationsbroschüre „Solidarnosc“, Poststempel aus der Zeit der Internierungshaft u.v.m.
Für die Vizepräsidentin ist dieses Zentrum nicht nur ein Museum, sondern eine Begegnungsstätte für Menschen, vor allem für Jugendliche, denen die Zukunft Europas am Herzen liegt, die Freiheitsgeschichte besser verstehen wollen, lernen und sich weiterbilden können.
In den Morgenstunden des 01. September, um 4.45 fanden sich Bezirkstagspräsident Bartsch und seine Stellvertreterin Naaß auf der Westerplatte ein, um zusammen mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk dem Kriegsbeginn vor 75. Jahren zu gedenken. Beide Bezirkspolitiker legten am 1966 errichteten „Denkmal der Verteidiger der Küste“ ein Blumengesteck nieder. „Nie wieder Krieg“, steht in großen Buchstaben am Fuße des Hügels.
„Was folgte, wissen wir alle“, so die SPD-Politikerin. „6 Jahre Krieg, Naziterror, Tod, Vernichtung, Vertreibung von Millionen von Menschen. Es bedeutete eine mehr als 40jährige Spaltung Europas und tief greifende Verletzungen im Bewusststein der Völker. Vieles ist Geschichte, aber nach wie vor eine belastende Geschichte, die wir uns immer wieder bewusst machen müssen.
„Ohne Willy Brandt und seine Ostpolitik“, so Christa Naaß, „ohne seine Vision von einem friedlichen und freiheitlichen Europa stünden wir nicht hier, wäre eine EU-Osterweiterung nicht möglich gewesen und ohne dem Kampf vieler Menschen für Freiheit, Demokratie und Solidarität könnten wir unsere Partnerschaft mit der Region Pommern nicht auf diese Weise pflegen.
Veröffentlicht am 04.09.2014
AllgemeinEröffnung der Karpfensaison 2014
Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der Eröffnung der Karpfensaison 2014 in Unterahorn bei Feuchtwangen teil.
Gleichzeitig wurde in Anwesenheit vieler Gäste und Mitglieder der Weihergemeinschaften das neue Informations- und Verarbeitungszentrum "Lernort Karpfenteichwirtschaft" der Familie Sindel in Unterahorn eröffnet. Stolz konnte Thomas Sindel nach einjähriger Bauzeit das mit EU-Mitteln geförderte Infozentrum präsentieren, in dem der Karpfen, seine Zucht und seine vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten den Besuchern nahe gebracht werden sollen. Die Teichgenossenschaft Ansbach hat derzeit 567 Mitgliedern, zu denen auch die Weihergemeinschaft Haundorf gehört.
Vizepräsidentin Christa Naaß freute sich besonders, dass auch ihr ehemaliger Gemeinderatskollege Hermann Hübner anwesend war und sie bei ihrer Premiere unterstützte.
Veröffentlicht am 02.09.2014
AllgemeinSoziale Hilfen sind wichtigste Aufgaben des Bezirks - 46 Mio im Jahr 2013 für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
„Die Zahlen machen es deutlich“, so Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten. „Im Jahr 2013 gab der Bezirk Mittelfranken rund 549 Millionen Euro für die überörtliche Sozialhilfe aus, was rund 19 Millionen mehr sind als im Jahr 2012.“
„Der größte Anteil davon sind die Ausgaben für die stationäre und ambulante Eingliederungshilfe für 13.400 Menschen mit Behinderungen mit über 400 Mio Euro“ so Naaß weiter, „die in Werkstätten, Wohnheimen und Tagesstätten verschiedener Träger wohnen und arbeiten.“
Im Rahmen der Eingliederungshilfe bekommen ca. 14.000 Menschen mit Behinderungen Unterstützung, damit sie ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben führen können.
Über 107 Mio Euro werden für die Hilfe zur Pflege ausgegeben, also für pflegebedürftige Menschen, die nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen die Heimkosten zahlen können.
Als überörtlicher Sozialhilfeträger ist der Bezirk aber auch für die Kranken- und Blindenhilfe zuständig und fördert Sozialpsychiatrische Dienste, Suchtberatungsstellen und die ambulanten Dienste in Mittelfranken.“
„Das große Angebot an Werkstätten, Wohnheimen, Tagesstätten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie an Betreutem Wohnen und der Behindertenfahrdienst im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen führen dazu, dass wir in unserem Landkreis 2410 Leistungsberechtigte im Bereich der Eingliederungshilfe haben, mehr als jeweils in allen anderen Landkreisen Mittelfrankens“, führt die Vizepräsidentin aus.
313 Menschen bekommen Unterstützung in Form von Hilfe zur Pflege innerhalb von Einrichtungen und 45 Leistungsberechtigte im Bereich Krankenhilfe, Blindenhilfe und Hilfe zur Überwindung von besonderen sozialen Schwierigkeiten.
„Diese Zahlen machen aber auch betroffen“, so Christa Naaß, „denn sie zeigen auf, dass viele Menschen im Alter bei Pflege auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, weil ihre Rente dafür nicht ausreicht.“
Der Bruttoaufwand für alle Leistungsempfänger im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen betrug im Jahr 2013 deshalb 46.156.294,44 Euro.
Veröffentlicht am 27.08.2014

